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Website-Wartung: Was gehört in einen guten Vertrag?

Websites & Compliance Aktualisiert am 25 September 2026 · 4 Min. Lesezeit
J Josh SEO- & GEO-Experte bei Ready2GEO
Die Antwort in Kürze

Ein guter Wartungsvertrag deckt 8 Punkte ab: Updates von Kern und Erweiterungen, getestete Backups, Überwachung, HTTPS, Sicherheitspatches, kleine Anpassungen, garantierte Reaktionszeit und Reversibilität. Ohne Pflege verfällt eine Website innerhalb weniger Monate. Bei Ready2GEO startet das Hosting mit inbegriffener Wartung bei 29 €/Monat.

Das Wichtigste
  • 8 Punkte, die schwarz auf weiß im Vertrag stehen müssen, vom getesteten Backup bis zur Reversibilität
  • Ein Datenleck kann DSGVO-Bußgelder bis zu 20 Mio. € oder 4 % des weltweiten Umsatzes nach sich ziehen
  • Ihre Zugänge (Domain, Hosting, Code) müssen auf Ihren Namen registriert sein, nicht auf den der Agentur
  • Verlangen Sie eine bezifferte Reaktionszeit bei Ausfall: Ein mündliches Versprechen zählt nicht
  • Ready2GEO: Hosting mit inbegriffener Wartung ab 29 €/Monat, kostenloses Angebot, Antwort in 24 Stunden

Warum verfällt eine Website ohne Wartung?

Eine Website ohne Wartung verfällt, weil sich alles um sie herum weiterentwickelt: Das CMS veröffentlicht Sicherheitsupdates, Erweiterungen ändern sich, PHP-Versionen und Browser schreiten voran. Eine eingefrorene Website sammelt daher bekannte Sicherheitslücken und Inkompatibilitäten an. Konkretes Ergebnis: ein Kontaktformular, dessen Nachrichten nicht mehr ankommen, ein Buchungsmodul, das abstürzt, ein abgelaufenes HTTPS-Zertifikat, das Ihren Besuchern „nicht sicher“ anzeigt.

Die Performance folgt demselben Gefälle. Veraltete Erweiterungen, eine überladene Datenbank und nicht optimierte Bilder lassen die von PageSpeed Insights gemessenen Werte abrutschen. Google nutzt die Core Web Vitals (LCP, INP, CLS) jedoch als Rankingsignal: Eine langsame Website verliert Positionen, dann Besucher, dann Kunden.

Welche konkreten Risiken hat eine vernachlässigte Website?

Die drei größten Risiken sind Hacking, Datenverlust und rechtliche Sanktionen. Eine gehackte Website kann von Google auf eine schwarze Liste gesetzt werden, Spam versenden oder Ihre Besucher auf betrügerische Seiten umleiten. Ohne aktuelles und getestetes Backup kann ein Serverausfall oder ein menschlicher Fehler Jahre an Inhalten in Sekunden löschen.

Rechtlich macht Sie ein Leck personenbezogener Daten nach der DSGVO haftbar, die seit Mai 2018 gilt: Die Aufsichtsbehörden können Bußgelder bis zu 20 Mio. € oder 4 % des weltweiten Umsatzes verhängen, in Frankreich etwa die CNIL. Eine vernachlässigte Website ist kein technisches Detail, sondern ein Unternehmensrisiko.

Was gehört in einen guten Wartungsvertrag? Die Checkliste in 8 Punkten

Ein guter Wartungsvertrag deckt 8 klar benannte Punkte ab, alle schwarz auf weiß festgehalten. Fehlt einer davon, fragen Sie vor der Unterschrift nach dem Grund.

VertragspunktWas Sie verlangen sollten
1. Updates von Kern und ErweiterungenSchriftlich festgelegte Frequenz, mindestens monatlich
2. Automatische und getestete BackupsTäglich oder wöchentlich, mit regelmäßigen Wiederherstellungstests
3. VerfügbarkeitsüberwachungLaufendes Monitoring und Alarm bei Ausfall
4. HTTPS-ZertifikatAutomatische Erneuerung, niemals ein Ablauf
5. SicherheitspatchesEinspielen innerhalb einer definierten Frist nach Veröffentlichung
6. Kleine Anpassungen inklusiveMonatliches Kontingent an Änderungen (Texte, Bilder, Abschnitte)
7. Reaktionszeit bei AusfallBezifferte Frist im Vertrag, kein mündliches Versprechen
8. ReversibilitätIhre Zugänge und Ihre Daten bleiben Ihr Eigentum

Warum ist die Reversibilität der wichtigste Punkt?

Weil Sie ohne Reversibilität Ihrem Dienstleister ausgeliefert sind. Prüfen Sie drei Dinge: Die Domain ist auf Ihren Namen registriert, Sie besitzen einen Administratorzugang zum Hosting und zur Website, und der Vertrag sieht jederzeit einen vollständigen Export Ihrer Daten vor. An dem Tag, an dem Sie die Agentur wechseln oder einen Relaunch ohne SEO-Verlust starten wollen, entscheiden diese drei Garantien über den Unterschied zwischen einem Übergang in wenigen Tagen und monatelanger Blockade.

Was sind die typischen Fallen eines Wartungsvertrags?

Die beiden häufigsten Fallen sind die Scheinwartung und das Hosting als Geisel. Scheinwartung heißt: eine Pauschale, die jeden Monat abgerechnet wird, ohne dass tatsächlich etwas geschieht. Verlangen Sie einen Bericht, der die eingespielten Updates und die durchgeführten Backups auflistet. Hosting als Geisel heißt: eine Domain oder ein Server, der auf den Namen der Agentur registriert ist. An dem Tag, an dem Sie gehen, zieht sich die Herausgabe über Monate oder wird teuer erkauft.

Hüten Sie sich außerdem vor unklaren Pauschalen („Wartung inklusive“ ohne definierten Leistungsumfang), vor Laufzeiten von 24 oder 36 Monaten ohne Ausstiegsklausel und vor Verträgen, die ausgerechnet die wahrscheinlichsten Störungen ausschließen.

Was kostet die Wartung einer Website?

Der Markt ist sehr uneinheitlich: von einigen Dutzend Euro pro Monat für eine Firmenwebsite bis zu mehreren Hundert Euro für einen komplexen Onlineshop, je nach abgedecktem Umfang. Der richtige Reflex ist nicht, den niedrigsten Preis zu suchen, sondern Punkt für Punkt zu vergleichen, was wirklich enthalten ist.

Bei Ready2GEO startet das Hosting mit inbegriffener Wartung bei 29 €/Monat: Updates, Backups, Überwachung, HTTPS und Sicherheitspatches sind abgedeckt. Für ein komplettes Projekt beginnen die Websites von Ready2GEO bei 490 €, mit Livegang 5 Tage nach Freigabe der Spezifikationen.

Welche Fragen sollten Sie vor der Unterschrift stellen?

Stellen Sie diese 6 Fragen und verlangen Sie schriftliche Antworten:

  • In welchem Rhythmus werden die Updates eingespielt?
  • Wo werden die Backups gespeichert und wann wurden sie zuletzt getestet?
  • Welche Reaktionszeit ist bei einem Ausfall garantiert?
  • Sind Domain und Hosting auf meinen Namen registriert?
  • Was bekomme ich bei einer Kündigung zurück, und in welcher Frist?
  • Erhalte ich einen regelmäßigen Bericht über die Einsätze?

Ein seriöser Dienstleister antwortet ohne Ausflüchte. Ready2GEO erstellt ein kostenloses Angebot mit einer Antwort innerhalb von 24 Stunden über das Formular der Website: eine gute Gelegenheit, die Reaktionsschnelligkeit schon vor der Unterschrift zu testen.

Häufige Fragen

Was riskiert eine Website ganz ohne Wartung?
Einen Hack über bekannte Sicherheitslücken, ein abgelaufenes HTTPS-Zertifikat, kaputte Formulare und einen schleichenden Absturz der Google-Positionen. Bei einem Leck personenbezogener Daten sieht die DSGVO Bußgelder bis zu 20 Mio. € oder 4 % des weltweiten Umsatzes vor. Der Verfall bleibt zunächst unsichtbar und wird dann schlagartig teuer: Vorbeugen ist besser als Wiederaufbauen.
Was ist der Unterschied zwischen Hosting und Wartung?
Das Hosting ist der Server, der Ihre Website online erreichbar macht. Die Wartung ist ihre Pflege: Updates, Backups, Sicherheitspatches, Überwachung. Ein Hosting allein schützt Ihre Website nicht. Manche Angebote verbinden beides, wie das Hosting von Ready2GEO mit inbegriffener Wartung ab 29 €/Monat.
Kann ich die Wartung meiner Website selbst übernehmen?
Ja, für eine kleine Firmenwebsite und wenn Sie sorgfältig arbeiten: regelmäßige Updates, ausgelagerte und getestete Backups, Verfügbarkeitsüberwachung. Rechnen Sie mit einigen Stunden pro Monat. Das Risiko: ein Update, das die Website zerstört, ohne dass Sie wiederherstellen können. Sobald die Website Umsatz erzeugt, lohnt sich das Auslagern.
Wie hole ich meine Website zurück, wenn ich den Dienstleister wechsle?
Fordern Sie einen vollständigen Export an: Dateien, Datenbank, Zugang zur Domain und zum Hosting. Sieht der Vertrag Reversibilität vor, ist die Migration meist in wenigen Tagen erledigt. Ohne schriftliche Klausel kann es Monate dauern: Prüfen Sie diesen Punkt vor der Unterschrift, nicht erst beim Abschied.
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